Software Defined Everything

Software Defined Everything

In den letzten Jahren hat die IT neue Werkzeuge erhalten, die es ermöglichen eine gesamte Infrastruktur und den gesamten Lebenszyklus in Software zu beschreiben und abzubilden. IT als „Software Defined“ zu behandeln eröffnet neue Möglichkeiten.

  • Senken Sie Ihre Kosten
  • Reduzieren Sie Fehler
  • Werden Sie flexibler
  • Werden Sie schneller
Software Defined Everything

Software Defined Infrastructure

IT Infrastruktur kann heute, gestützt von Standardhardware, in Form von Software umgesetzt werden. Dadurch erfolgt eine Entkopplung zwischen Hardware und Innovationen. Das bedeutet, Sie müssen für neue Funktionalitäten nicht zwingend neue Hardware anschaffen. Anstatt großer Investitionen, wie den Austausch von Storage-Systemen können die Investitionen über größere Zeiträume verteilt werden.

Software Defined Compute

Die Virtualisierung von Hosts ist seit vielen Jahren etabliert. Ein Virtualsierungshost stellt virtuelle Hardware oder Container zur Verfügung. Alle etablierten Lösungen zur Virtualisierung haben Konzepte zur Hochverfügbarkeit und können so den Ausfall von Hardware kompensieren.

Das Virtualisieren von Servern hilft dabei Kosten für Hard- und Software zu sparen und erhöht die Flexibilität im Umgang mit Compute-Ressourcen.

Wir setzen vmware vSphere, OpenStack oder Proxmox VE als Virtualsierungslösungen ein. Sollen Container zur Verfügung gestellt werden ist Kubernetes die Plattform unserer Wahl.

Software Defined Storage

Software Defined Storage nutzt Speichermedien wie NVMe, SSD oder HDDs in Server-Hardware um virtuellen Storage zur Verfügung zu stellen. Die Storage-Software kümmert sich darum sämtliche Daten auf mehrere Hosts zu replizieren um Ausfälle von Speichermedien, Hosts, Racks oder Rechenzentren kompensieren zu können. Gegenüber zentralen Storage Systemen skalieren solche Lösungen mit der Anzahl der Hosts und Datenträger. Durch den Einsatz von Standardkomponenten wie Server und Ethernet können die Kosten für Storage in vielen Anwendungsszenarien deutlich gesenkt werden.

Ihre Storage-Infrastruktur kann durch Software-Updates aktuell gehalten werden. Investitionen können kontinuierlich vorgenommen werden, da es keinen Zwang gibt Storage-Systeme am Ende der Wartung als Ganzes auszutauschen. Wenn Sie Ihre Software Defined Storage-Umgebung kontinuierlich erweitern müssen nur einzelne Komponenten ersetzt werden. Es gibt es keinen großen Migrationsaufwand.

Wir setzen vmware vSAN oder ceph als Virtualisierungslösung ein.

Software Defined Network

Ein Software Defined Network bringt gegenüber dedizierten LAN-Switchen und Routern eine Integration in Virtualisierungsumgebungen, einen erweiterten Funktionsumfang und eine Entkopplung von Funktionalitäten.

Sie können auf Basis „einfacher“ LAN-Switche komplexe Netzwerk-Infrastrukturen erstellen.

Wir setzen zum Beispiel NSX-T als virtuelle Netzwerktechnologie ein.

Cloud Services

Sie können als Unternehmen zwischen verschiedenen Cloud Dienstleistungen wählen. Die simlogics unterstützt bei der Auswahl, der Einfügung und dem Betrieb geeigneter Services. Die wichtigsten Services werden im Folgenden erklärt:

Infrastructure as a Service (IaaS)

Bei einem IaaS-Angebot bekommen Sie vCPUs, RAM, Storage und Netzwerk zur Verfügung gestellt und müssen sich selbst darum kümmern diese Ressourcen so einzurichten, dass Sie Ihre Aufgaben erfüllen. Sie müssen sich selbst darum kümmern die Software aktuell zu halten oder Ihre Umgebung zu skalieren.

Dank Cloud Provider sind IaaS Angebote flexibel. Sie können die Ressourcen kurzfristig an Ihren Bedarf anpassen.

Platform as a Service (PaaS)

Ein PaaS-Angebot ermöglicht es Ihnen Ihre Cloud-Anwendungen bereitzustellen. Eine PaaS-Umgebung kann sich um das Load Balancing und das Skalieren der Anwendung kümmern.

Es gibt eine Unterstützung des Software Lebenszyklus. Die darunterliegende Infrastruktur (Compute, Storage, Netzwerk) wird durch den Cloud Anbieter aktuell gehalten.

Ein PaaS-Angebot wäre zum Beispiel Google App Engine.

Software as a Service (SaaS)

SaaS Angebote nehmen Ihnen den Betrieb der Software ab. Sie zahlen in der Regel für jeden Benutzer, welcher diese Angebote verwendet. Bei den meisten Angeboten müssen Sie einen Teil der Administrationsaufgaben, wie zum Beispiel die Benutzerpflege übernehmen.

Ein SaaS-Angebot wäre zum Beispiel Office365.

Function as a Service (FaaS)

Mit einem FaaS Angebot können Sie einzelne Funktionen nutzen, die durch einen Dienstleister als Service zur Verfügung gestellt werden. Sie nutzen diese Funktionen in Ihren Anwendungen und sparen so Entwicklungsaufwand oder Betriebskosten.

Ein FaaS-Angebot wäre zum Beispiel ein Service zum Versenden und Verwalten von Push-Benachrichtigungen über verschiedene Plattformen hinweg.

Backup as a Service (BaaS)

Dank BaaS können Unternehmen Datensicherungen extern vorhalten. Gegenüber Konzepten mit auszulagernden Bändern können strengere Anforderungen bezüglich Recovery Point Objective (RPO), der Zeitraum der maximal verloren gehen darf, erfüllt werden. Wenn Sie Ihr Backup ohne lokale Zwischensicherung auslagern, können Sie die Kosten für lokale Backup Hardware reduzieren, jedoch hat Ihre verfügbare Internetverbindung direkten Einfluss auf die Recovery Time Objective (RTO), also die Zeit bis eine Sicherung wiederhergestellt ist.

Automatisierung

Eine Automatisierung rundet den Everything as Code-Ansatz ab. Eine Automatisierung ermöglicht es IT flexibler, sicherer und stabiler zu halten. Sie können Ihre Infrastruktur schnell wieder aufsetzen oder erweitern. Sie vermeiden Fehler durch manuelle Eingriffe und automatisierte Tests und erhalten reproduzierbare Ergebnisse.

Entwicklungszyklen können reduziert und Aktualisierungen von Software können schneller verteilt werden. Unsere Vision der Automatisierung ist es, dass Systeme an denen sich ein Administrator angemeldet hat automatisiert neu installieren werden und Entwickler niemals in die Verlegenheit kommen dürfen sich an einem Produktivsystem anmelden zu müssen.

Infrastruktur

Durch den Infrastructure as Code Ansatz definieren und verwalten Sie Ihre IT Infrastruktur mit konfigurierbarer Software. Mit Tools wie zum Beispiel Terraform oder Puppet können Sie die Konfiguration Ihrer Umgebung durch eine einheitliche Software vornehmen lassen.

Build und Test

Build- und Test-Prozesse können mit Tools wie Concourse CI, Jenkins oder Zuul automatisiert werden. Ergebnisse bleiben so nachvollziehbar und eine stets erweiterte Anzahl an Softwaretests erhöht die Stabilität Ihrer Produktivumgebung.

Installation

Mit Tools wie zum Beispiel ansible oder Puppet kann die Konfiguration von Betriebssystemen und die Installation von Anwendungen automatisiert werden. Module unterstützen Sie bei der Durchsetzung von Standards. Durch den möglichen Ausschluss manueller Konfigurationstätigkeiten können Änderungen stets nachvollzogen werden.

Tools wie vargrant oder bosh bieten interessante Möglichkeiten Betriebssysteme und Anwendungen zu verwalten.

Monitoring

Ein Monitoring hilft Fehler zu erkennen und zu beheben. Tools wie Prometheus sind sehr gut in die Software Defined Everithing Welt integriert.